Nils Feuser übernimmt Social Media bei rlvnt

Hannover, 11.07.2017. Super Nerd, Online Überflieger, Content Genie… rlvnt suchte einen Experten im Bereich Digitales und fand ihn in Nils Feuser. Seit dem 1. Juli leitet der 27-Jährige die Onlinekommunikation der hannoverschen Agentur für strategische Kommunikations- und PR- Beratung.

Zuvor war Feuser als Junior Marketing Manager für die Schwerpunkte Medienproduktion und Content-Kreation beim Reiseveranstalter ruf-Reisen in Bielefeld verantwortlich. Dort wurde er unter anderem 2016 für die Entwicklung der Crossmedia-Kampagne „enjoy your moment“ inklusive Hauptwerbefilm mit dem internationalen Tourismus-Filmpreis „Das goldene Stadttor“ ausgezeichnet. Im selben sowie im Folgejahr gewann der gebürtige Schwarzwälder außerdem zusammen mit seinem Team den „Social Media Youth Travel Award“ für die beste Performance in den Bereichen Userinteraktionen und Engagement auf den Plattformen Facebook, YouTube, Instagram und Twitter. Nils Feuser: „Der Schlüssel zum Erfolg digitaler Kommunikation liegt darin, dass sich die Maßnahmen und Inhalte in die Lebenswelten ihrer Empfänger integrieren. Mein Job ist es, relevante Inhalte so zu steuern, dass sie die höchstmögliche Interaktion hervorrufen. Mit diesen Erfahrungen freue ich mich darauf, gemeinsam mit dem Team von rlvnt spannende Projekte für bestehende und neue Kunden zu realisieren.“

Mit seinen Kenntnissen wird Feuser sich künftig um die fachliche Führung und Weiterentwicklung der Bereiche Social Media und digitale Kommunikation kümmern. Dabei liegt sein Fokus auf der Entwicklung und Umsetzung kreativer Social-Media-Strategien und -Kampagnen sowie der Erstellung einer digitalen Roadmap. Agenturinhaber Matthias und Katharina Biebl freuen sich über den Neuzugang: „Bereits in den vergangenen Monaten konnten wir mit Projekten wie ,Royal Fiction’ für McDonald’s Ehmann und der Casting-Kampagne ‚Heute habe ich leider kein Herri für dich’ für die Privatbrauerei Herrenhausen überregional für Aufsehen sorgen. Wir freuen uns, mit Nils nun eines der wohl spannendsten jungen Talente für Onlinekommunikation für uns gewonnen zu haben.“

Die Agentur rlvnt wurde 2014 von Katharina und Matthias Biebl in Hannover gegründet. Zu den Kunden zählen unter anderem mehrere McDonald’s Franchise-Nehmer, die Privatbrauereien Herrenhausen und Wittingen, Bahlsen, Schufa, Danone sowie der Erlebniszoo Hannover.

Foto Credit: Angelina Olenberger
Nils Feuser (27) übernimmt die Leitung für digitale Kommunikation der hannoverschen Agentur rlvnt.

JUNIOR PR-BERATER (M/W)

JUNIOR PR-BERATER (M/W) – AB SOFORT

Du möchtest spannende Kampagnen und Projekte für namhafte Marken von der Strategie bis zur Umsetzung mitgestalten? Du beherrscht die gesamte PR-Klaviatur und hast dennoch eine Crossmediale Denkweise? Influencer und der Umgang mit Journalisten sind ein Kinderspiel für dich? Dann bist du bei uns richtig! Bewirb Dich jetzt als Junior PR-Berater

Wir sind eine der spannendsten jungen Agenturen in Hannover und betreuen weltweit erfolgreiche Marken ebenso wie lokale Lovebrands. Unser Motto: “Don’t be just funny – be rlvnt!” Denn wir sind der festen Überzeugung: Wer Menschen heute erreichen möchte, muss sie berühren, für sie relevant sein. Und hierbei spielen soziale Netzwerke eine zentrale Rolle.

Deine Aufgaben als Junior PR-Berater:

  • Kundenbetreuung auf Augenhöhe
  • Erstellung und Umsetzung von Kommunikationskonzepten und Kampagnen
  • Erstellen und Halten von Präsentationen für Kunden
  • Strategische Themenplanung / Projektmanagement
  • Entwicklung von (digitalen) Big Ideas und Hero-Kampagn
  • Planung und Durchführung von PR-Projekten, Veranstaltungen und Events
  • Erstellung redaktioneller und audiovisueller Beiträge für unterschiedliche Medienkanäle
    (Text, Bild, Ton, Film)
  • Trends aufspüren und etwas daraus machen
  • Erstellung von Websites mit WordPress
  • Kontinuierliche Erfolgskontrolle
  • Abläufe und administrative Prozesse innerhalb einer PR-Agentur/-Beratung

Das bringst du mit als Junior PR-Berater:

  • Abgeschlossenes Studium im Bereich PR/Kommunikation/Marketing oder ähnliches. Mindestens 1 Jahr Berufserfahrung (Jobs, Praktika etc.) in dem Bereich in einer Agentur oder Unternehmen
  • Eigenverantwortliche und selbstständige Arbeitsweise / Organisationstalent
  • Hohes Maß an Engagement / Belastbarkeit
  • Kreativität / strategisches Verständnis / Lösungsorientierte und analytische Denkweise
  • Erfahrung mit Content Management Systemen / Sicherer Umgang mit den Sozialen Netzwerken
  • Umgang mit der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift
  • Sicherer Umgang mit Apple und den Microsoft Office Programmen
  • Kenntnisse in Photoshop, InDesign, WordPress
  • Der Umgang mit Foto- und Videokamera, sowie Adobe Premiere wird ein fester Bestandteil sein

Was du von uns als Junior PR-Berater erwarten darfst:

Du arbeitest in einem netten Team und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre in einem sensationellen neuen Büro an der Eilenriede mit Kaffeebar und natürlich gibt es bei uns auch Getränke, frisches Obst und Nervennahrung. Deine Aufgaben sind vielfältig, anspruchsvoll und extrem spannend – neue Herausforderungen warten auf dich!

Wir haben dein Interesse geweckt? Wir freuen uns über deine vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, gern per E-Mail in einem PDF-Dokument (max. 5 MB), mit Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitsproben / Referenzen und Zeugnissen sowie Angabe des nächstmöglichen Eintrittstermins.

Deine Ansprechpartnerin bei rlvnt:

Julia

Julia Romkowski
Tel.: 05 11-35 39 96 40
E-Mail: karriere@rlvnt.de

 

PR Berater (m/w)

Wir suchen einen leidenschaftlichen PR Berater (m/w) mit einem kreativen Kopf! 

Wir suchen dich als absoluten PR-Spezialisten! Du brennst für deine Leidenschaft und willst sie so richtig ausleben? Dann bist du bei uns genau richtig! Bewirb Dich jetzt als PR Berater (m/w)

Wir sind eine der spannendsten jungen Agenturen in Hannover und betreuen weltweit erfolgreiche Marken ebenso wie lokale Lovebrands. Unser Motto: “Don’t be just funny – be rlvnt!” Denn wir sind der festen Überzeugung: Wer Menschen heute erreichen möchte, muss sie berühren, für sie relevant sein. Und hierbei spielen soziale Netzwerke eine zentrale Rolle.

Deine Aufgaben als PR Berater:

  • Professionelle Beratung unserer Kunden auf Augenhöhe
  • Erstellen und Halten von Präsentationen für Kunden
  • Entwicklung von Kommunikations- und Unternehmensstrategien
  • Strategische Themenplanung / Kampagnenplanung  / Projektmanagement
  • Umsetzung und Verantwortung von Kommunikationskonzepten und Kampagnen
  • Entwicklung von (digitalen) Big Ideas und Hero-Kampagnen
  • Vorbereitung und Durchführung von Pitch-Präsentationen
  • Krisenkommunikation
  • Trends aufspüren und etwas daraus machen
  • Kontinuierliche Erfolgskontrolle
  • Abläufe und administrative Prozesse innerhalb einer PR-Agentur/-Beratung

Das bringst du idealerweise als PR Berater mit:

  • Abgeschlossenes Studium
  • Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in dem Bereich in einer Agentur oder Unternehmen
  • Hohe Beratungskompetenz und intensives Know How im Bereich PR / Konzeption und Kampagnen
  • Leidenschaft und Know-How im Umgang mit den Sozialen Netzwerken
  • Relevanten Content produzieren, ist für dich ein Kinderspiel
  • Eigenverantwortliche und selbstständige Arbeitsweise
  • Hohes Maß an Engagement / Belastbarkeit
  • Erfahrung in der Führung von Mitarbeitern
  • Kreativität / strategisches Verständnis / Lösungsorientierte und analytische Denkweise
  • Erfahrung mit Content Management Systemen
  • Exzellenter Umgang mit der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift
  • Du verstehst dich als Multimediatalent und bist in der Lage mit der Creative Cloud / WordPress und Filmkamera umzugehen

Was du von uns als PR Berater erwarten darfst:

Du arbeitest in einem netten Team und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre in einem sensationellen neuen Büro direkt an der Eilenriede mit Kaffeebar und natürlich gibt es bei uns auch Getränke, frisches Obst und Nervennahrung. Deine Aufgaben sind vielfältig, anspruchsvoll und extrem spannend – neue Herausforderungen warten auf dich!

Wir haben dein Interesse geweckt? Wir freuen uns über deine vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, gern per E-Mail in einem PDF-Dokument (max. 5 MB), mit Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitsproben / Referenzen und Zeugnissen sowie Angabe des nächstmöglichen Eintrittstermins.

Deine Ansprechpartnerin bei rlvnt:

Julia

Julia Romkowski
Tel.: 05 11-35 39 96 40
E-Mail: karriere@rlvnt.de

 

 

JUNIOR SOCIAL MEDIA UND COMMUNITY MANAGER (M/W)

Junior Social Media Manager (m/w) / Content Genie / Super-Nerd / Online-Naturtalent  – in jedem Fall Überflieger gesucht! Ab sofort!

Wir suchen Dich als absoluten Online-Überflieger! Du bist der Meinung, dass du uns als Agentur im Bereich Onlinekommunikation noch was beibringen kannst? Dann beweis es uns! Du brennst für deine Leidenschaft und willst sie so richtig ausleben? Dann bist du bei uns genau richtig!

Bewirb Dich jetzt als Junior Social Media Manager (m/w)!

Wir sind eine der spannendsten jungen Agenturen in Hannover und betreuen weltweit erfolgreiche Marken ebenso wie lokale Lovebrands. Unser Motto: “Don’t be just funny – be rlvnt!” Denn wir sind der festen Überzeugung: Wer Menschen heute erreichen möchte, muss sie berühren, für sie relevant sein. Und hierbei spielen soziale Netzwerke eine zentrale Rolle.

Deine Aufgaben als Junior Social Media Manager (m/w):

  • Beratung auf Juniorebene unserer Kunden
  • Erstellen und Halten von Präsentationen für Kunden
  • Strategische Themenplanung für die Onlinekanäle / Projektmanagement
  • Betreuung und Entwicklung von erfolgreichen Ad-Kampagnen
  • Erstellen und Einbindung von Tabs und Apps auf Facebook
  • Entwicklung von digitalen Big Ideas und Hero-Kampagnen
  • Trends aufspüren und etwas daraus machen
  • Erfolgreiches Community-Management
  • Erstellung von Websites mit WordPress
  • Kontinuierliche Erfolgskontrolle- und Analyse der Onlineplattformen

Das bringst du idealerweise mit als Junior Social Media Manager (m/w):

  • Ein abgeschlossenes Studium im Bereich PR / Online oder ähnliches. Mindestens 1 Jahr Berufserfahrung in dem Bereich in einer Agentur oder Unternehmen
  • Leidenschaft und Know-How im Umgang mit dem Social Web und digitalem Storytelling
  • Erfahrung mit Facebook-Ads
  • Idealerweise kennst du dich mit ‚Facebook for developers’ aus
  • Relevanten Content produzieren, ist für dich ein Kinderspiel
  • Eigenverantwortliche und selbstständige Arbeitsweise / Organisationstalent
  • Hohes Maß an Engagement / Belastbarkeit
  • Kreativität / strategisches Verständnis / Lösungsorientierte und analytische Denkweise
  • Erfahrung mit Content Management Systemen
  • Exzellenter Umgang mit der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift
  • Du verstehst dich als Multimediatalent und bist in der Lage mit der Creative Cloud (Photoshop, InDesign, Premiere etc.) / WordPress und Filmkamera umzugehen

Was du von uns als Junior Social Media Manager (m/w) erwarten darfst:

Du arbeitest als Junior Social Media Manager in einem netten Team und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre in einem sensationellen neuen Büro mit Kaffeebar und natürlich gibt es bei uns auch Getränke, frisches Obst und Nervennahrung. Deine Aufgaben sind vielfältig, anspruchsvoll und extrem spannend – neue Herausforderungen warten auf Dich!

Wir haben dein Interesse geweckt? Wir freuen uns über deine vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, gern per E-Mail in einem PDF-Dokument (max. 5 MB), mit Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitsproben / Referenzen und Zeugnissen sowie Angabe des nächstmöglichen Eintrittstermins.

Deine Ansprechpartnerin bei rlvnt:

Julia

Julia Romkowski
Tel.: 05 11-35 39 96 40
E-Mail: karriere@rlvnt.de

 

 

Praktikum ab September 2017!

Praktikum mit Lerngarantie im Bereich Public Relations

Hast du Lust, bei einer der spannendsten jungen Agenturen in Hannover mitzuarbeiten? Du kannst dir nicht vorstellen, als kleines Licht in einem großen Konzern vor allem für die Bedienung von Kaffeemaschine und Kopiergerät verantwortlich zu sein? Du möchtest unsere Agentur mitgestalten und die Chance nutzen, zu einem festen Teil unseres Teams zu werden? Dann bist du bei uns richtig! Bewirb Dich jetzt!

Wir suchen ab September / Oktober 2017 für 3-6 Monate eine Praktikantin/einen Praktikanten aus den Fachrichtungen Public Relations, Journalistik, Kommunikations-/Medienmanagement oder einem anderen Fach im Bereich Medien, Information und Design. Bewerbungen für 2018 nehmen wir natürlich auch gerne entgegen.

Was wir von dir als PR – Praktikant (w/m) erwarten:

Du solltest eine hohe Affinität zum Thema Social Media mitbringen, Spaß an strategischen Aufgabenstellungen haben und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Weit über den Tellerrand hinausschauen ist bei uns selbstverständlich! Außerdem ist es von Vorteil, bereits Kenntnisse in den Bereichen Photoshop, InDesign und WordPress mitzubringen. Der Umgang mit Foto- und Videokamera wird ein fester Bestandteil deines Praktikums sein.

Was du von uns in deinem Praktikum erwarten darfst:

Wir bekommen deinen Hirnschmalz und dafür erwarten dich jede Menge vielfältige, verantwortungsvolle und spannende Aufgaben. Außerdem bist du immer an vorderster Front dabei, wenn es darum geht, bestehende Kunden zu betreuen und unsere eigene Vernetzung auszubauen. Eine Vergütung gibt es natürlich auch. Bei uns wird es garantiert nicht langweilig!

Praktikum bei rlvnt klingt nach einem guten Plan? Dann freuen wir uns auf deine aussagekräftige Bewerbung – gern per E-Mail in einem PDF-Dokument (max. 3 MB), mit Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitsproben wenn vorhanden und Zeugnissen. Wir freuen uns auf DICH! 

Deine Ansprechpartnerin bei rlvnt:

Julia

Julia Romkowski
Tel.: 05 11-35 39 96 40
E-Mail: karriere@rlvnt.de

 

 

Social Media Manager (m/w) – Professional

Social Media Manager (m/w) / Content Genie / Super-Nerd / Online-Naturtalent / Technik-Spezialist – in jedem Fall Überflieger gesucht! (m/w) Auch ab sofort!

Wir suchen dich als absoluten Online-Spezialisten! Du bist der Meinung, dass du uns als Agentur im Bereich Onlinekommunikation noch was beibringen kannst? Dann beweis es uns! Du brennst für deine Leidenschaft und willst sie so richtig ausleben? Dann bist du bei uns genau richtig! Bewirb dich jetzt als Social Media Manager

Wir sind eine der spannendsten jungen Agenturen in Hannover und betreuen weltweit erfolgreiche Marken ebenso wie lokale Lovebrands. Unser Motto: “Don’t be just funny – be rlvnt!” Denn wir sind der festen Überzeugung: Wer Menschen heute erreichen möchte, muss sie berühren, für sie relevant sein. Und hierbei spielen soziale Netzwerke eine zentrale Rolle.

Deine Aufgaben als Social Media Manager:

  • Professionelle Beratung unserer Kunden auf Augenhöhe
  • Erstellen und Halten von Präsentationen für Kunden
  • Strategische Themenplanung für die Onlinekanäle / Projektmanagement
  • Betreuung und Entwicklung von erfolgreichen Ad-Kampagnen
  • Erstellen und Einbindung von Tabs und Apps auf Facebook
  • Entwicklung von digitalen Big Ideas und Hero-Kampagnen
  • Trends aufspüren und etwas daraus machen
  • Erfolgreiches Community-Management
  • Erstellung von Websites mit WordPress
  • Kontinuierliche Erfolgskontrolle- und Analyse der Onlineplattformen

Das bringst du idealerweise mit als Social Media Manager:

  • Mindestens 2-3 Jahre Berufserfahrung in dem in einer Agentur oder Unternehmen
  • Leidenschaft und Know-How im Umgang mit dem Social Web und digitalem Storytelling
  • Intensive Erfahrung mit Facebook-Ads
  • Idealerweise kennst du dich mit ‚Facebook for developers’ aus
  • Relevanten Content produzieren, ist für dich ein Kinderspiel
  • Eigenverantwortliche und selbstständige Arbeitsweise / Organisationstalent
  • Hohes Maß an Engagement / Belastbarkeit
  • Kreativität / strategisches Verständnis / Lösungsorientierte und analytische Denkweise
  • Erfahrung mit Content Management Systemen
  • Exzellenter Umgang mit der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift
  • Du verstehst dich als Multimediatalent und bist in der Lage mit der Creative Cloud / WordPress und Filmkamera umzugehen

Was du von uns erwarten darfst:

Du arbeitest als Social Media Manager in einem netten Team und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre in einem sensationellen neuen Büro mit Kaffeebar und natürlich gibt es bei uns auch Getränke, frisches Obst und Nervennahrung. Deine Aufgaben sind vielfältig, anspruchsvoll und extrem spannend – neue Herausforderungen warten auf dich als Social Media Manager!

Wir haben dein Interesse geweckt? Wir freuen uns über deine vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, gern per E-Mail in einem PDF-Dokument (max. 5 MB), mit Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitsproben / Referenzen und Zeugnissen sowie Angabe des nächstmöglichen Eintrittstermins.

Deine Ansprechpartnerin bei rlvnt:

Julia

Julia Romkowski
Tel.: 05 11-35 39 96 40
E-Mail: karriere@rlvnt.de

 

 

Warum PR-Leute sich mit Periscope beschäftigen müssen

So wie mir geht es wahrscheinlich so manchem in diesen Tagen: Einmal installiert, schlummerte die App von Periscope zunächst recht wenig beachtet auf dem iPhone. Bis ich auf Twitter eine Nachricht von BILD Chefreporter Daniel Cremer erhielt, dass er live via Periscope vom Parkplatz der SAP-Arena in Mannheim berichtet, dort, wo wenige Minuten zuvor das Finale von Germany’s Next Topmodel wegen einer Bombendrohung abgebrochen worden war.

Seitdem fasziniert mich das neue Live-Videonetzwerk von Twitter: Ich ließ mir von fischerAppelt Vorstand Frank Behrendt (mein persönlicher Periscope-Tipp!) die Vorzüge des Kunstrasens in seinem Garten erklären und konnte BILD Chefredakteur Kai Diekmann beim joggen durch Potsdam beobachten. War lustig. Spannend fand ich’s, als Diekmann gestern live aus der BILD Redaktion von der Auswahl des Fotos des Tages berichtete und dabei die Auswahl mit den Teilnehmern des Streams diskutierte. Imre Grimm, verantwortlicher Redakteur beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) der Madsack-Gruppe, nahm mich live mit nach Wien zur Generalprobe von Ann Sophie. Auch er reagierte auf die Kommentare der Teilnehmer, die Kamera in die eine oder andere Richtung zu schwenken.

Wer es ausprobiert, spürt schnell das unglaubliche Potenzial, das in Periscope steckt. Und es gibt gute Gründe, warum professionelle Kommunikatoren sich schleunigst mit Diensten wie Periscope beschäftigen sollten:

1. Emotionen! Periscope ist live und unmittelbar

Der Videostream transportiert Bilder und Töne in Echtzeit. Man hat die Chance, live dabei zu sein, vor allem auch die Emotionen des Moments einzufangen. Das hat viel mehr Wirkung als das Foto oder der kurze Text via Twitter.

2. Kommunikation wird authentisch

Hier gibt es kein Verstellen oder Korrigieren: Was gesagt wird, wird gesagt. Und die Fragen, die von Teilnehmern gestellt werden, können nicht gefiltert werden. Reizvoll. Spannend. Authentisch. Und wenn in Kai Diekmanns Stream aus der BILD Redaktion versehentlich der Aufmacher vom kommenden Tag zu lesen ist, dann ist das eben so.

3. Aus Beobachtern werden Teilnehmer

Durch die Möglichkeit zur parallelen Interaktion per Textchat können die Teilnehmer interagieren und eingreifen. Sie werden damit zum Teil des Geschehens vor Ort. Gar nicht auszudenken, welche Blüten das womöglich in Zukunft treiben wird…

Die bereits aufkeimende Diskussion, ob es sich bei dem ganzen Spuk nicht in Wahrheit um unerlaubte Rundfunkübertragungen handelt, zeigt mir, wie wenig wir in den Gesetzbüchern und in unseren Köpfen auf die neuen Medien eingestellt sind.

Nicht nur für Medien, auch für die professionelle Kommunikation von Unternehmen bietet Live-Videostreaming via Periscope ganz neue Möglichkeiten. Das liegt auf der Hand. Einblicke geben, zeigen, dass man – auch im Krisenfall – nichts zu verbergen hat, seinen Fans und Kunden die Möglichkeit geben, Einfluss zu nehmen, Emotionen spürbar werden lassen. Auch hier gelten übrigens dieselben Spielregeln wir für alle anderen Social Media Kanäle: Es geht um relevante Inhalte. Nur zu oft hat mein Smartphone in den vergangenen Tagen gemeldet, dass gerade wieder ein Livestream läuft. Und meistens hab ich’s ignoriert.

PR als Managementaufgabe: Fünf Schritte zu mehr Einfluss im Unternehmen

In meiner Keynote anlässlich des ersten Forums der Public Relations Studierenden Hannover (PRSH e.V.) habe ich gefordert, dass Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen künftig mehr Verantwortung übernehmen und reputationsrelevante Prozesse von Anfang an mitgestalten müssen. Dies geht weit über kommunikative Themen hinaus und bedeutet letztlich eine weitreichende Managementaufgabe über Abteilungsgrenzen hinweg.

Natürlich stellt sich sofort die Frage, wie es dem PR-Chef überhaupt gelingen kann, so eine Rolle zu erhalten. Zwar haben die CEOs großer Unternehmen laut einer kürzlich veröffentlichen Deloitte-Studie Reputationsrisiken als die größten Gefahren für den Unternehmenserfolg erkannt. Man kann aber von Glück reden, wenn daraus die richtigen Schlussfolgerungen gezogen werden und die Kommunikationsabteilung das Mandat erhält, über die Reputation eines Unternehmens zu wachen.

Vorweg: Ein generelles Rezept hierfür gibt es nicht. Zu unterschiedlich sind Strukturen, Aufgabenbereiche und kulturelle Gegebenheiten. Aus eigener Erfahrung, zuletzt in einer übergeordneten Managementfunktion mit Verantwortung für die Bereiche Kommunikation, Qualitätsmanagement, Nachhaltigkeit und Recht bei Danone, kann ich jedoch ein paar Ratschläge geben, wie sich PR-Leute innerhalb ihrer Organisation erfolgreich positionieren und vernetzen können.

Der wichtigste und zugleich schwierigste Schritt ist es, innerhalb der eigenen Organisation die Rolle des Spezialisten für Pressearbeit zu verlassen und als unternehmerisch denkender Manager mit dem Fokus auf Vertrauen und Reputation wahrgenommen zu werden.

1. Lernen Sie Ihre Organisation zu verstehen

Um auf Augenhöhe mitreden zu können, ist es zunächst notwendig, die wesentlichen (betriebswirtschaftlichen) Kennzahlen und Prozesse des Unternehmens zu verstehen. Klingt banal, aber in Wahrheit ist es erschreckend, wie viele Teilnehmer von Geschäftsleitungsmeetings bei der Präsentation der monatlichen Finanzergebnisse wissend nicken, um sich in Wahrheit keine Blöße zu geben, da sie höchstens den Hauch einer Ahnung davon haben, wovon der Kollege oder die Kollegin im Detail gerade redet.

Haben Sie keine Scheu, sich alle relevanten Fakten und Zusammenhänge in Ruhe und im Detail erklären zu lassen. Aber bitte außerhalb der Geschäftsleitungsmeetings! Das gilt übrigens nicht nur für Finanzen. Sie müssen verstehen, wie und womit Ihr Unternehmen sein Geld verdient, wo die Wertschöpfung liegt.

Dabei werden Sie feststellen: Die Kolleginnen und Kollegen anderer Abteilungen fühlen sich ob Ihres Interesses geschmeichelt und wertgeschätzt – keiner wird die Frage stellen, warum Sie die Zusammenhänge nicht schon längst kennen. Außerdem sind solche Meetings hervorragend geeignet, um die persönlichen Beziehungen und Vernetzungen zu stärken.

2. Leiten Sie die Kommunikations- aus der Unternehmensstrategie ab

Sie werden mit Ihren Themen langfristig nur dann Gehör finden, wenn Sie darlegen können, dass Sie einen relevanten Beitrag zur Unternehmensstrategie und damit zum Unternehmenserfolg leisten. Legen Sie daher kurz und prägnant dar, wie Ihre Kommunikationsstrategie auf die Unternehmensstrategie einzahlt.

Ihre engsten Verbündeten hierbei werden Marktforschung und Controlling werden. Durch entsprechende Auswertung und Erweiterung meist bereits bestehender Analysen und Studien lässt sich häufig recht einfach ermitteln, welches die relevanten Reputationsfaktoren sind. So können Sie beispielsweise per Marktforschung feststellen, welchen Einfluss die Qualitätswahrnehmung auf die Kaufbereitschaft hat und aus welchen Einzelfaktoren sie sich zusammensetzt.

3. Erklären Sie, was Sie machen, und wie Sie zum Erfolg beitragen

Häufig haben Sie selbst nur eine recht vage Vorstellung davon, was andere Abteilungen machen. Warum sollte es denen umgekehrt anders gehen? Meist werden Sie als Pressestelle gesehen, die zugleich noch die Mitarbeiterschrift und vielleicht noch das Intranet verwaltet.

Suchen Sie eine Gelegenheit, der Vorstandsetage und oberen Führungsebene Ihre Strategie und deren Verknüpfung mit der Unternehmensstrategie zu erklären – zum Beispiel im Rahmen des jährlichen Budget- und Planungsprozesses. Arbeiten Sie dabei mit Kennzahlen, die Sie aus der Marktforschung abgeleitet haben.

In Zukunft setzen Sie auf die Kraft der Wiederholung, auch wenn es Sie selbst irgendwann nervt: Erklären Sie jedes mal zum Einstieg kurz Ihre Strategie und wie Sie zum Erfolg beiträgt. Nicht nur im Vorstand, sondern vor allem auch vor den Mitarbeitern Ihrer Abteilung. Die müssen diese im Schlaf beherrschen und jedem aus dem Stand erklären können, welchen Beitrag die Kommunikationsabteilung zum Unternehmenserfolg liefert. Sie werden sehen, wie schnell sich dadurch das Selbstbewusstsein der eigenen Mitarbeiter verändert.

4. Identifizieren Sie relevante Themen mit einer Hot-Spot Analyse

Sie müssen herausfinden, welche Bereiche Ihres Unternehmens besonders wichtig für die Themen Vertrauen und Reputation sind. Am besten erreichen Sie das mit einer Hot-Spot-Analyse, die die komplette Wertschöpfungskette unter die Lupe nimmt. Daraus ergeben sich die Themen, um die Sie sich kümmern müssen, weil dort Chancen oder Gefahren für die Reputation lauern.

Die notwendigen Quellen für Ihre Analyse liegen meisten bereits schon vor: Medienanalysen, Stakeholder-Mappings, Issues Reports. Und nicht vergessen: Eine laufendes Social Media Monitoring. Eine gute Übersicht über Tools und Anbieter finden Sie bei Goldbach Interactive.

5. Von informellen zu formellen Prozessen

Niemand wird freiwillig Verantwortung abgeben oder sich auf zusätzliche Abstimmungsschleifen einlassen wollen. Sie nicht und Ihre Kolleginnen und Kollegen anderer Abteilungen auch nicht. Daher hilft es gar nichts, auf Ihre Rolle als selbsternannter Reputationswächter zu pochen und andere dazu zwingen zu wollen, ihre Themen und Inhalte mit Ihnen abzustimmen.

Sollten Sie nicht über ein Mandat aus dem Vorstand verfügen – und selbst das hilft wenig, wenn die anderen nicht freiwillig mitspielen – müssen Sie einen anderen Weg wählen: Gerne wird man Ihr Angebot annehmen, andere Bereiche dabei zu unterstützen, kritische Themen für sie im Blick zu behalten.

Nutzen Sie die Ergebnisse der Hot-Spot-Analyse, um andere Abteilungsdirektoren im Vier-Augen-Gespräch auf die Relevanz des jeweiligen Bereichs für die Unternehmensreputation zu informieren. Machen Sie’s informell und vereinbaren Sie sich zu einem regelmäßigen Treffen, um Veränderungen in der Stakeholder-Landschaft und die Monitorings zu besprechen und ggf. anstehende Entscheidungen vor diesem Hintergrund gemeinsam zu diskutieren. Sie werden sehen: Es braucht Zeit, aber Ihr eigenes Investment in internes Vertrauen zahlt sich aus, und Ihr Input wird kurzfristig Entscheidungen beeinflussen.

Von da an ist es eine Frage der Zeit, wann sich die Gelegenheit ergibt, aus informellen Einzeltreffen ein regelmäßiges, formelles Meeting zu machen – bei uns hieß das Trust-Committee – das unter Ihrer Leitung anstehende Entscheidungen im Vorfeld von Vorstands- oder Geschäftsleitungsmeetings diskutiert, um dort eine abgestimmte Meinung zu präsentieren. Immer unter der Maßgabe, dass diese Entscheidungen die Reputation des Unternehmens nicht gefährden dürfen. Voilà!

Mein Fazit

Warten Sie nicht darauf, bis Sie übergreifende Verantwortung für das Reputations-Management im Unternehmen übertragen bekommen. Das wird in der Regel nicht passieren! Schaffen Sie stattdessen selbst die notwendigen Strukturen, indem Sie sich selbst und Ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg positionieren und indem Sie interne Netzwerke aufbauen.

Stell dir vor, es ist Wandel und keiner geht hin

1. PRSH-Forum des Vereins der Public Relations Studierenden Hannover e.V.
am 14. November 2014

Keynote von Matthias Biebl

Hinweis: Die Keynote wurde in freier Rede gehalten. Dieses Manuskript war hierfür die Vorlage.

 

Als wir vor genau einem Monat zusammensaßen, um den Ablauf des heutigen Forums zu besprechen, meinte ich zum Organisationsteam des PRSH, dass sie ja ganz schön mutig seien.

Normalerweise ist die Keynote doch verdienten Vertretern des Berufsstandes vorbehalten, die eigentlich eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk verdient hätten. Dies wäre jetzt also die Gelegenheit, den altersweisen Ratschlägen eines Berufspraktikers zu lauschen, für den der Begriff ‚Wandel’ vor allem eines bedeutet: nämlich zurück zu blicken.

Stattdessen stehe nun ich vor euch.

Einer, der – zum Glück! – noch nicht mal die Hälfte seines beruflichen Weges hinter sich gebracht und der in den vergangenen Monaten viel Zeit damit verbracht hat, seinem privaten wie beruflichen Umfeld zu erklären, dass auch ein halbwegs vernünftiger Mensch die freiwillige Entscheidung treffen kann, sich aus einer hochdotierten Konzernposition in die unsichere Selbstständigkeit zu verabschieden. Ganz ohne Netz und doppelten Boden.

So gesehen stecke ich mitten drin, im Change, der ja Thema des heutigen Tages ist. Und vielleicht ist es auch genau das, was mich ein kleines Stück qualifiziert, laut über dieses Thema nachzudenken. Hoffentlich!

 

Furchterregendes Bild einer “digitalen Revolution”

Angesichts der heutigen Veranstaltung fallen mir die ersten Tage meines Journalistikstudiums ein. Unser Studiengang feierte damals sein zehnjähriges Bestehen und hatte allerlei Größen des Medienwesens eingeladen, um über den Wandel des Journalismus zu philosophieren.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Verleger Hubert Burda, der seine Eindrücke einer längeren USA-Reise reflektierte, von der er zahlreiche abenteuerliche und für einen Großteil des Publikums furchterregende Visionen zur Zukunft des Journalismus mitgebracht hatte.

Er zeichnete das verstörende Bild einer „digitalen Revolution“, in der Medien über das Internet direkt und unmittelbar mit ihren Lesern verbunden sind und im permanenten Dialog stehen. Er sprach von Reportern, die Schreiben, Fotografieren und Filmen gleichzeitig müssen. Und er prognostizierte verschwimmende Grenzen zwischen Medien und Privatleuten, die das Internet dazu nutzen, um eigene Inhalte zu publizieren.

Nun, aus heutiger Sicht mag man schmunzeln, aber damals, im Jahr 1993 gab es das Wort „Blogger“ noch längst nicht – es gab ja auch noch keine Blogs. Unter dem Stichwort Medienrevolution diskutierte man gerade die Tatsache, dass mit dem Focus soeben ein neues Nachrichtenmagazin erschienen war, das dem heiligen Spiegel Konkurrenz machen wollte. – Und ein amerikanischer Junge namens Mark Zuckerberg fieberte gerade seinem 10. Geburtstag entgegen, war also zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal ein Teenager.

 

Wandel passiert nicht einfach so

Viel wichtiger aber, als die Visionen eines Hubert Burda ist aus heutiger Sicht die Tatsache, dass sich unter den aufmerksam lauschenden Studentinnen und Studenten einige befunden haben, die später einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Revolution geleistet haben:

Einer zählte zu den Entwicklern von Zeit Online, einem der ersten und richtungweisendsten deutschen Onlinemedien. Ein anderer hat zusammen mit seinem Bruder in den USA das Online-Unternehmen TravelZoo gegründet und ist damit zu einem der berühmten ‚.com-Milliardäre’ geworden. Und wieder ein anderer wurde bekannt als Autor mehrerer Standwerke zum Thema Internet-Journalismus und erster Professor für dieses Thema im deutschsprachigen Raum.

Und das ist es, was wir daraus lernen können. Wandel ist nicht etwas, das einfach so passiert. Dem wir ausgeliefert sind. Wandel ist das, was Menschen auslösen, die nicht rückwärtsgewandt oder sicherheitsorientiert denken und handeln, sondern die den Drang verspüren, ihre eigenen Visionen und Ideen in die Realität umzusetzen. Wir können uns dem Wandel nicht entziehen, aber jeder entscheidet selbst, ob er in dieser Situation am Hebel sitzt, oder nur Betroffener ist.

Wandel ist das, was du daraus machst!

Und genau das ist es, was mich auch stolz macht, heute hier sprechen zu dürfen: Ihr seid die künftige Generation unseres Berufsstandes. Ihr steckt – das habe ich erfahren – voller Ideen, Wünsche und Visionen. Und ich kann euch nur sagen: Lasst euch diese bloß nicht von den alten Hasen ausreden. Behandelt Erfahrung mit Respekt, lernt daraus, aber lasst euch nicht von eurem Weg abbringen.

 

Laufende Veränderungen und immer wieder dieselben Themen

Veränderungen hat es einerseits immer schon gegeben. Das ist ja unser heutiges Thema. Und erstaunlicher Weise denken wir immer, dass wir gerade mitten im größten Umbruch stecken, den die Weltgeschichte je gesehen hat. Das ist jetzt nicht anders als früher und ich muss euch vielleicht enttäuschen, wenn ich euch sage, dass es deutlich wichtigere und größere Veränderungen gab und solche auch wieder kommen werden.

Andererseits haben wir aber auch das Gefühl, gerade in unserer Branche immer wieder über die gleichen Themen zu reden. Dass sich in Wahrheit nichts bewegt, kein wirklicher Wandel stattfindet und wir uns seit Jahren vor allem damit beschäftigen, wie wir unsere Rolle definieren und unseren Beitrag zum Unternehmenserfolg vermitteln.

Vor diesen Fragen stehen wir auch jetzt. Richtig. Entscheidend ist jedoch, dass die gegenwärtigen Umbrüche aus meiner Sicht eine besondere Chance darstellen, unserem Berufsstand mehr Gewicht zu verleihen und der PR endlich den Stellenwert zu geben, den sie wirklich verdient. Und damit rede ich nicht von der alten Debatte des Verhältnisses zwischen Marketing und PR, sondern über unseren Beitrag als wesentliche Disziplin einer strategischen Unternehmensführung.

Lasst mich das erklären.

 

Veränderungen setzen Regeln außer Kraft

Die scheinbaren Gesetzmäßigkeiten von Sicherheit und individueller Absicherung scheinen außer Kraft gesetzt zu sein: Ganze Staaten drohen plötzlich Pleite zu gehen, Banken stürzen die gesamte Weltwirtschaft in eine schwere Krise, während sich die verantwortlichen Manager mit geradezu unersättlicher Gier bereichern. Und selbst wenn der eigene Arbeitgeber Spitzengewinne vermeldet, heißt das schon lange nicht mehr, dass der eigene Arbeitsplatz auch sicher ist.

Wie aus dem Nichts sind mächtige, weltumspannende Konzerne entstanden, die nichts produzieren – denen es vor allem um eines geht: In unsere Privatsphäre einzudringen, Informationen über uns zu sammeln und zu Geld zu machen.

Ethische Standards scheinen in einer globalisierten Welt sowieso häufig nur auf dem Papier zu existieren, und als Verbraucher kann man eigentlich nur resignieren, angesichts der katastrophalen Zustände, unter denen in vielen Teilen der Erde geschuftet wird, um unseren Konsumhunger zu stillen.

 

Es geht um Moral, nicht um Gesetze

Und wenn dann wieder ein Missstand in Bangladesch oder anderswo auf der Welt auffliegt, und irgendein Unternehmenssprecher mit hilflosen Beteuerungen zu erklären versucht, dass man sich schnellstmöglich vom Lieferanten x und vom Unternehmen y trennen werde, macht das die Sache irgendwie nur noch schlimmer.

All diese Entwicklungen werfen Fragen auf, die sich nicht mit Vorschriften, Gesetzen und dem Argument der Legalität alleine beantworten lassen. Hier geht es um Moral, Werte und die Frage der Legitimität.

 

Social Media verschiebt Machtverhältnisse

Gleichzeitig sehen wir dramatische Veränderungen in unserem Leben verursacht durch den viel beschworenen digitalen Wandel, Smartphones, Internet und Socal Media. Und noch immer fragen wir uns, ob uns diese Dinge nun befreien oder irgendwie zu Sklaven machen – Smartphones als subtilste Form der elektronischen Fessel, die man sich ganz freiwillig an- und nicht mehr aus der Hand legt.

Kommunikation verändert sich dramatisch. Erst unlängst hat Wolfgang Schäuble gesagt, bei Shitstorms handle es sich um keine Weiterentwicklung von Demokratie. Eine Aussage, über die sich vortrefflich streiten lässt.

Immerhin bekommen Einzelne plötzlich machtvolle Instrumente in die Hand, um öffentlichen Druck auf Unternehmen auszuüben. Die Aussicht darauf, dass der eigene Kommentar womöglich einen Proteststurm auslösen könnte, befreit das Individuum vom Gefühl der Ohnmacht angesichts macht- und datenhungriger Großkonzerne.

Verbraucher und NGOs sehen sich plötzlich auf Augenhöhe mit den Unternehmen. Die Öffentlichkeit der Konversation zwingt die Unternehmen dazu, sich mit Kritik öffentlich auseinanderzusetzen.

 

Unternehmen sind überfordert. Warum nur?

Dagegen helfen keine lustigen Werbe- oder Imagekampagnen. Unternehmen können sich nicht länger hinter den üblichen inhaltsleeren Floskeln verstecken. Wer es nicht schafft, einen glaubwürdigen und offenen Dialog zu führen, verliert massiv an Vertrauen. Und das – so zumindest die Ergebnisse des Edelman Trust Barometers – geht derzeit sehr vielen so.

Die meisten Unternehmen sind mit all diesen Entwicklungen aber heillos überfordert. Warum? Ganz einfach: Weil es sich eben nicht nur um technologische Innovationen handelt, die einzig durch eine neue IT-Infrastruktur oder mit neuen Marketing-Instrumenten beantwortet werden könnten.

Vielmehr sehen wir gerade grundlegende gesellschaftliche Veränderungen, die innerhalb der Unternehmen viele themen- und bereichsübergreifende Fragen aufwerfen und die auch auf einer übergeordneten Ebene beantwortet werden müssen. Es geht um die Legitimität unternehmerischen Handelns – und Unternehmen fangen in vielen Bereichen gerade an zu realisieren, dass sie ihr Verhalten ändern müssen. Und es geht um die Herausforderung, im gesellschaftlichen Diskurs eine Sprache zu finden, die die Menschen erreicht.

Wer – so frage ich euch – ist hierfür besser geeignet als der Unternehmensbereich, der qua Definition die Schnittstelle eines Unternehmens zur Gesellschaft darstellt?

 

PR ist in Zeiten des Content-Hypes besonders gefordert

Und was machen wir daraus? Wir schlucken dankbar die Brocken, die man uns hinwirft. Empfinden angesichts des aktuellen Hypes um Content Marketing Genugtuung darüber, dass endlich der Stellenwert unserer Arbeit erkannt worden ist.

Und wir merken dabei gar nicht, dass unsere Eitelkeit uns gleich in die nächste Falle treibt: Beim Content Marketing geht es nämlich darum, das journalistische Instrumentarium lediglich zu nutzen, um Bindung zu erhöhen und Kaufimpulse zu erzeugen. Doch wer blind dem Content-Hype folgt, setzt Vertrauen aufs Spiel.

Sich dieses zu verdienen, ist Aufgabe der PR. Und das gelingt nur, wenn wir unser Gegenüber als Subjekt begreifen, ihm mit Respekt begegnen und auf dessen Erwartungen und Bedürfnisse eingehen. Und zwar ganz unabhängig davon, ob diese Person zum potenziellen Käuferkreis gehört oder nicht.

PR bedeutet Respekt, nicht Manipulation!

Erst kürzlich bloggte der amerikanische Journalistikprofessor Jeff Jarvis, dass er in „Native Advertising“ und „Brand Journalism“ eine ernsthafte Bedrohung für Vertrauen sieht. Wer mit „Marken“-Journalismus einen unabhängigen Journalismus vorgaukelt, der verlagert das bislang den Medien vorbehaltene Problem der Trennung von Anzeige und redaktionellem Teil plötzlich mitten in das eigene Unternehmen.

Juristisch kein Problem? Stimmt. Aber nicht vergessen: Hier geht’s um die Frage der Legitimität, nicht der Legalität.

Das Große Interesse an Content Marketing, Content Strategy, Storytelling, oder wie auch immer wir’s nennen wollen, halte ich für vollkommen berechtigt. Hier liegen viele Chancen, auch wenn der Euphorie an vielen Stellen Ernüchterung folgen wird.

Entscheidend ist jedoch die Rolle, die wir als PR in dieser Entwicklung einnehmen: Wir müssen darüber wachen, dass all die guten Ideen nicht zum Bumerang für die eigene Glaubwürdigkeit werden. Wer sich damit auseinandersetzt, wird zwangsläufig zu einer sehr differenzierten Herangehensweise gelangen, die sowohl Marketinginteressen als auch Reputationsrisiken berücksichtigt.

 

CEOs sehen Wert der Unternehmenskommunikation nicht

Selbst die CEOs großer Unternehmen haben die immense Bedeutung von Reputation erkannt und folgerichtig in einer kürzlich veröffentlichten Deloitte Studie Reputationskrisen als die größte Bedrohung für den Unternehmenserfolg identifiziert. Richtig so!

Vertrauen ist Grundlage und Schlüssel zu einem langfristigen Unternehmenserfolg. Kaum eine Studie, die diese Erkenntnis in jüngster Vergangenheit nicht untermauert hätte.

Schade nur, dass es nicht die Kommunikationsabteilungen sind, denen die CEOs gegenwärtig zutrauen, über das Vertrauen zu wachen: In einer gemeinsamen Studie von Universität Leipzig und Humboldt-Universität in Kooperation mit F.A.Z.-Institut und der Akademischen Gesellschaft für Unternehmensführung & Kommunikation zur „Unternehmenskommunikation aus der Perspektive des Top-Managements“ sehen die Unternehmenslenker nämlich die Hauptverantwortung und die größten Erfolge für eine wirkungsvolle Kommunikationsarbeit nicht etwa bei der Kommunikationsabteilung – sondern bei sich selbst.

Seit einem Jahr liegen die Ergebnisse der Studie nun auf dem Tisch. Die Autorin Muschda Sherzada wurde 2013 vom Bundesverband deutscher Pressesprecher dafür sogar mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet.

Doch passiert ist in der Folge: nichts. Keine Diskussion zum Berufsbild, keine Auseinandersetzung über mögliche Defizite in der Verknüpfung von Kommunikations- und Unternehmensstrategien.

 

PR: Kommunikations- UND Managementaufgabe!

Wann fangen wir endlich an, die vor uns liegenden Aufgaben und Chancen zu ergreifen und die strategische Rolle der Kommunikation und der Kommunikationsabteilungen in Unternehmen neu zu definieren? Und vor allem: dafür auch zu kämpfen?

Beharrlich fordert Microsoft Kommunikationschef Thomas Mickeleit, dass die Kommunikatoren den einheitlichen Auftritt eines Unternehmens über alle Zielgruppen und Kanäle hinweg orchestrieren müssen.

Das ist vollkommen richtig, aus meiner Sicht aber nur ein Teil der Aufgabe: Die eigentliche und spannende Chance liegt für die PR nun darin, nicht nur die Hoheit über die Koordination der Themen zu erlangen, sondern die Prozesse und Strukturen von Anfang an mitzugestalten und mitzubestimmen, die wesentlichen Einfluss auf Vertrauen und Reputation haben. Und diese gehen weit über kommunikative Bereiche hinaus.

Wenn es klar ist, dass Vertrauen ein schützenswertes Gut und einen wichtigen wie langfristigen Beitrag zum Unternehmenserfolg darstellt, dann dürfen andere Abteilungen nicht einfach schalten und walten wie sie wollen, dann müssen Rechtsabteilungen akzeptieren, dass nicht alles legitim sein muss, nur weil es legal ist.

Und dann müssen Einkaufs- und Entwicklungsabteilungen ganze Prozesse verändern, um die von Stakeholdern geforderte Transparenz herzustellen und ihre Lieferkette endlich in den Griff zu bekommen.

Und die Fäden hierfür sollten bei einer starken PR zusammenlaufen, die das Mandat hat, über das Vertrauen des Unternehmens zu wachen.

 

Naivität mancher Berater schadet der Branche

Diese Rolle wird aber niemandem freiwillig offeriert: Kein Bereich wird Verantwortung abgeben wollen und sich auf zusätzliche Abstimmungsschleifen einlassen. Und auch die CEOs selbst sind schlechte Verbündete, wie die Top-Entscheider Studie offenbart: Nur 35% der Befragten haben überhaupt ein Interesse, dass die Kommunikationsabteilung eine stärkere strategische Rolle im Unternehmen einnimmt.

Auch auf externe Unterstützung durch Agenturen darf man nur eingeschränkt hoffen: Viel zu verlockend ist häufig die Aussicht auf lukrative Budgets, weswegen einige der großen Marktteilnehmer eifrig an ihrer Repositionierung in Richtung Content Marketing geschraubt haben.

Eine weitere Hürde: Viele externe „Berater“ kennen die Abläufe und Prozesse in Unternehmen nicht. Diese sind aber entscheidend dafür, dass Change-Prozesse überhaupt gelingen können. Die Naivität, mit der hier manche auftreten, überrascht mich nicht nur, sie verärgert mich. Denn da wird viel Geld verbrannt und am Ende schadet es dem Ruf unserer ganzen Branche.

 

Jetzt: Diskussion zu Berufsbild und Qualifikationen

Hilfreich wäre jetzt eine Debatte, geführt von Wissenschaft und Berufsverbänden, über den notwendigen Beitrag einer strategisch aufgestellten und einflussreichen Kommunikationsabteilung, um mit den aktuellen und künftigen Reputationsherausforderungen umzugehen.

Hier geht es nicht nur um Inhalte, hier geht in erster Linie um Strukturen, Prozesse, Zuständigkeiten sowie Entscheidungs- und Richtlinienkompetenzen. Und es geht um die Qualifikationen, die notwendig sind, um so eine Rolle adäquat auszufüllen. Fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse als unabdingbare Voraussetzung sind nur ein Thema.

Es gibt keinen Grund, warum der Kommunikationschef oder die Kommunikationschefin nicht entscheidenden Einfluss haben sollte, wenn es um weitreichende unternehmerische Entscheidungen geht. Grabenkämpfe mit anderen Abteilungen um die Verteilung von Budgets sind dabei vollkommen unnötig und kontraproduktiv. Denn am Ende klappt es nur, wenn die Bereiche zusammenarbeiten. Und Hand aufs Herz: Es geht doch nicht darum, wer das Geld verwaltet, sondern wer über den Einsatz das letzte Wort hat.

 

Einfluss auf grundlegende Entscheidungen sichern

Undenkbar? Falsch, denn auch die Juristen haben es geschafft, sich qua ihrer Funktion einen derartigen Einfluss zu sichern. Kein Vorstands- oder Geschäftsleitungsmeeting, in dem der Justiziar nicht auch Sitz und Stimme hätte. In zahlreichen Unternehmen ist das beim Kommunikationsverantwortlichen leider nicht der Fall.

In der Zeit, in der ich die Verantwortung für den Rechtsbereich eines großen Unternehmens hatte, durfte ich aber lernen, dass es bei der Juristerei meist nicht um richtig oder falsch, schwarz oder weiß geht. Vielmehr geht es um Risikoeinschätzungen und Abwägungen. Und da stelle ich mir die Frage: Wenn Reputation so wichtig ist, warum sollen dann juristische Risiken einen höheren Stellenwert besitzen als Reputationsrisiken?

Dass der Weg in die Vorstandsetagen lang und steinig sein wird, zeigt ein Blick in der Lebensläufe der gegenwärtigen Dax 30-Vorstände. Wir haben uns die Mühe gemacht, das einmal zu analysieren: Von rund 200 Personen hat nicht einmal eine Handvoll im Laufe der beruflichen Laufbahn eine Station in einer Kommunikationsabteilung absolviert. Von den CEOs – in der Regel innerhalb des Vorstands für Unternehmenskommunikation verantwortlich – kein einziger.

 

Warum kommen PR-Leute für Top-Positionen häufig nicht in Frage?

Auch das verdeutlicht, welche Rolle die Kommunikatoren gegenwärtig als mögliche Kandidaten für eine Position im Top-Management einnehmen bzw. nicht einnehmen. Wann haben wir zum letzten Mal gehört, dass ein hochrangiger Kommunikator in den Vorstand eines Konzerns berufen wurde – oder noch besser: ein eigenes Vorstandsressort für Kommunikation erhalten oder sogar den Vorstandsvorsitz übernommen hat?

Berufliche Wechsel finden meist innerhalb des Fachbereichs statt. Der Schritt von der Leitung der Unternehmenskommunikation in eine übergeordnete Managementposition erscheint selbst vielen Personalberatern als geradezu abwegig.

 

Raus aus der bequemen Nische – Verantwortung übernehmen!

Schuld tragen wir im Wesentlichen selbst: Denn es ist bequem, sich auf seine Spezialistenrolle zurückzuziehen, abseits der relevanten Unternehmenskennzahlen und des Erwartungsdrucks, unter dem gerade operative Abteilungen stehen. Gefordert ist die tiefe Kenntnis betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge, das Verständnis der Kennzahlen und die Bereitschaft, sich als unternehmerisch denkender Ansprechpartner einzubringen und vor allem: zu positionieren. Das gelingt nicht, wenn der Kommunikator lediglich als Schatten und Spin-Doctor des CEOs auftritt.

Den Personalern ist es in jüngerer Vergangenheit sehr gut gelungen, sich einen festen Platz in den Vorstandsetagen zu erarbeiten. Davon können wir lernen. Und warum sollten das nicht auch die Kommunikatoren schaffen? Die gute Nachricht: Das Vorstandsressort dafür gibt es längst. Denn eigentlich gibt es keinen Grund, warum der Weg eines CEOs nicht standardmäßig über die Station in der Kommunikationsabteilung laufen sollte.

Der berufliche Weg eines CEOs sollte über die Kommunikationsabteilung führen.

Dort befindet sich das intellektuelle und Epizentrum des Unternehmens und nirgendwo sonst denkt man so in großen gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen, die für das erfolgreiche Führen eines Unternehmens so entscheidend geworden sind.

Gerade in diesen Zeiten, wo die Veränderungen grundlegend und gesellschaftlicher Natur sind.

Doch ich bin da sehr zuversichtlich. Aus drei Gründen:

Erstens: Ich selbst hatte das Glück, in einem großen Unternehmen eine übergeordnete Rolle dieser Art einnehmen zu können und habe erlebt, dass die gemeinsame strategische Ausrichtung unterschiedlichster Unternehmensbereiche auf Vertrauen und Reputation funktioniert. Ja, sie wird geradezu dankbar angenommen.

Zweitens: Unternehmen, die die gegenwärtigen gesellschaftlichen Veränderungen nicht erkennen oder ignorieren und nicht adäquat damit umgehen, werden auf lange Sicht verlieren.

Und drittens: Der Blick hier in den Saal und die vielen Gespräche, die wir im Vorfeld der Veranstaltung geführt haben, zeigen mir, dass hier eine Generation in den Startlöchern steht, die hungrig, motiviert und talentiert genug ist, um diese Chancen zu ergreifen.

Wie gesagt: Wandel passiert. Aber er passiert nicht einfach so. Wandel ist das, was ihr daraus macht.

Vielen Dank!

 

Social Media ist Teil der Vertrauens-Strategie – nicht umgekehrt

Je mehr ich über den vermeintlichen Segen von Content Marketing und Content Strategy für Marketing und PR lese, desto mehr wundere ich mich, dass es wieder einmal einzig um die Frage des “Wie” zu gehen scheint, in den seltensten Fällen aber um die Frage des “Warum”.

Wir werden überflutet von guten Ratschlägen, wie sich durch geschicktes Storytelling die größte Reichweite, die höchste Interaktionsrate etc. generieren lässt. Für die obligatorischen Top 10-Ratschläge Listen scheint es ein dankbares Thema zu sein.

Da stelle ich mir die Frage: Hat denn niemand etwas daraus gelernt, warum Digital Marketing die Erwartungen von Werbungtreibenden und Agenturen so enttäuscht hat?

Social Media ist kein Selbstzweck oder Wert für ein Unternehmen an sich. Letztendlich ist es Sammelbegriffe für eine Reihe sehr spezifischer, internetbasierter Kommunikations- und Dialogplattformen, für die spezielle Kommunikationsregeln gelten, die aber auch einen sehr individuellen und spezifischen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung einer Kommunikationsstrategie leisten können – oder auch nicht. Ich weiß, damit erzähle ich niemandem etwas Neues, aber man muss sich die Konsequenz vor Augen halten:

Social Media ist immer Instrument, niemals das Ziel.

Streng genommen kann es auch keine Social Media Strategie geben. Gemeint ist nämlich immer die Frage, wie Social Media genutzt wird, um ein bestimmtes Kommunikations- oder Unternehmensziel zu erreichen. Nur dann lassen sich zum Beispiel schlüssige Antworten geben, welche Plattformen überhaupt genutzt werden sollen.

Das Besondere an Social Media ist nicht die Tatsache, dass Unternehmen damit selbst zum Medium werden. Das gab’s bei klassischem Corporate Publishing schon längst. Es ist vielmehr der Aspekt der sozialen, sprich: gesellschaftlichen Kommunikation. Hier geht es um Dialog und nicht um Informationsverbreitung. Hier geht es um Emotionen und vor allem: Es geht um Vertrauen, “die essenzielle Basis jeder ökonomischen Beziehung“, wie Rolf van Dick, Professor am Institut für Psychologie der Universität Frankfurt, unlängst in der WirtschaftsWoche zitiert wurde.

Social Media ist Teil der Vertrauens-Strategie – nicht umgekehrt.

Aus diesem Blickwinkel wird auch sehr schnell klar, warum es nichts bringt, den internetaffinen Azubi oder die Assistentin damit zu beauftragen, jetzt mal eben Facebook “mitzumachen”. Vertrauensaufbau ist angesichts des gesellschaftlichen und digitalen Wandels eine der zentralen strategischen Herausforderungen für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens.